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Risiko Osteoporose

Etwa ab dem 40. Lebensjahr verringert sich  allmählich die Knochenmasse, Ausdruck des natürlichen Alterungsprozesses. Leider kann der Knochen auch zu schnell oder zu stark abgebaut werden. Das kann dann zu Osteoporose führen, deren Folge wiederum Knochenbrüchen im Alter sind mit der häufigen Folge einer Immobilität. Betroffen sind vor allem aufgrund der Hormonumstellung Frauen in der Menopause. Aber auch Männer ab  60 Jahre trifft dieses Risiko, wenn ein Vitamin-D-Mangel vorliegt, der ebenfalls zu verstärktem Knochenabbau führt.

Frauen ab dem 50. Lebensjahr oder zwei Jahre nach der letzten Periode und Männer ab dem 55. Lebensjahr sollten deshalb alle fünf Jahre ihr Osteoporose-Risiko abklären lassen. Die am häufigsten durchgeführte Methode ist die Knochendichte-Messung, die jedoch nur eine Momentaufnahme des Knochenzustands liefert – also oft zu spät kommt.  Das aktuelle Osteoporose-Risiko lässt sich durch neue hochempfindliche Bluttests ermitteln, die den Abbau von Knochenmasse und nicht die vorhandene Knochenmasse anzeigen.

Eine weitere Möglichkeit, der Osteoporose auf die Spur zu kommen, ist die Untersuchung von 25-OH-Vitamin D im Blut. Besonders sinnvoll ist eine diesbezügliche Untersuchung zwischen Januar und April, da zu dieser Zeit bei den meisten über 50-Jährigen ein Mangel an Vitamin D vorliegt, der zu gesteigertem Knochenabbau führt. Mit der Messung von 25-OH-Vitamin D wird die Vitamin D-Versorgung untersucht.

Weitere Informationen enthält das IPF-Faltblatt Knochen – Osteoporose-Prävention.

Quelle Ärzte-Zeitung

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